Nordsyrien: Humanitäre Katastrophe nach militärischer Invasion - Caritas international berichtet

Der Einmarsch türkischer Truppen in die Kurdengebiete auf syrischem Boden hat dramatische humanitäre Folgen. Hunderte Menschen starben, mehr als 150.000 Menschen aus den grenznahen Regionen wurden, UN-Angaben zur Folge, inzwischen in die Flucht getrieben. Der Alptraum Krieg, der nach dem Sieg über den IS endlich vorbei zu sein schien, beginnt für sie nun von neuem. Die meisten der Fliehenden können nicht mehr mitnehmen als die notwendigsten Habseligkeiten, sie hungern und dürsten, viele von ihnen bedürfen auch medizinischer Hilfen. 

Caritas international. das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, hat als Ersthilfe 100.000 Euro für Nothilfeprojekte ihrer Partner-Organisationen bereitgestellt, die an die Geflohenen Nahrungsmittel und Babyartikel verteilen, sie medizinisch versorgen und neue Unterkünfte für die schaffen. So beherbergt etwa die Caritas in Hassake seit dem Wochenende Flüchtlinge in ihren Zentren. Aufgrund der Wasserknappheit ist die Caritas derzeit mit ganzen Lastwagenladungen voller Wasserkanister in den betroffenen Regionen unterwegs, um Abhilfe zu schaffen. Der humanitäre Bedarf steigt mit zunehmenden Kampfhandlungen weiter drastisch an. Die betroffenen Menschen sind dringend auf unsere weitere Hilfe und Solidarität angewiesen. Um diese leisten zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung und bitten sie: Helfen Sie uns zu helfen!

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