Schutz aus der Nähmaschine -Caritasverband ruft zum Mitmachen auf

Atemschutzmasken sind aktuell kaum noch erhältlich und fehlen in der Corona-Krise an allen Ecken und Enden. Auch bei den sozialen Diensten und Einrichtungen der Caritas werden die Kontingente knapp. Das Upcycling-Label EiNZIGWARE der Caritas näht deshalb jetzt Atemschutzmasken, ruft bundesweit zum Mitmachen auf – und bietet eine leicht verständliche Nähanleitung. Mehr ...

Hildesheim, 25. März 2020. Aktuell sind bereits Verteilaktionen in den Bundesländern angelaufen, um möglichst zeitnah wieder Schutzmasken zur Verfügung zu stellen. Aber bis dahin kann man sich regional selbst helfen. Das Label EiNZIGWARE ist ein bundesweites Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose. Aus gebrauchten Materialien werden hier kreativ neue Dinge hergestellt. „Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen“, unterstützt Caritas-Präsident Peter Neher jede Initiative zum Schutz und zur Unterstützung der Menschen. Statt Rucksäcke, Taschen, Federmäppchen und Co nähen die Mitarbeitenden des Labels nun Atemschutzmasken.

Gerade jetzt sind die sozialen Dienste der Caritas für Hilfebedürftige wichtiger denn je. Tragen sowohl Klienten als auch Mitarbeitende eine Schutzmaske, dient dies weniger dem Eigenschutz aber dem Fremdschutz, wie die Aussagen des Virologen Professor Christian Drosten unterstreichen.

Bislang beteiligen sich elf soziale Betriebe in ganz Deutschland an der Aktion. Täglich werden es mehr. Das Label EiNZIGWARE freut sich auch über Privatpersonen und Ehrenamtliche, die sich beteiligen. Der Bedarf ist da – auch über soziale Dienste und Einrichtungen der Caritas hinaus. Die Verteilung der Masken erfolgt dann in Eigenregie der Näherin oder des Nähers.

Die Nähanleitung finden Sie hier unter "Downloads zum Thema"